Lizenz

CC-BY-NC 4.0Lyrik und Prosa von Erik Kaubitzsch ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht kommerziell 4.0 International Lizenz.

Was bedeutet diese Lizenz für dich?

  • Du darfst alle meine Werke teilen, bearbeiten, verändern.
  • Du musst anschließend die Weitergabe und Verarbeitung mit einer Quellenangabe versehen. Ich empfehle dir folgende Zitierweise: „Name des Werkes“. (Ggf. den Titel der Sammlung, siehe unter einheimsen.) Kaubitzsch, Erik. Dresden, Jahr. Andernfalls kannst du die Quelle auch so benennen, dass der Zusammenhang zweifelsfrei hergestellt werden kann (Zum Beispiel in dem du mich bzw. die Website gedichtkueche.de in einem nebenstehenden Artikel erwähnst). Beachte bitte, dass du mich möglichst auf neutrale Art und Weise erwähnst.
  • Du darfst meine Werke nicht kommerziell verwerten, auch nicht Teile davon.

Warum veröffentliche ich meine Werke nicht unter einer Free-Culture-Lizenz?

Die Freeculture-Lizenz besagt, dass alles, was ich unter dieser veröffentliche, von jedermann verändert, weitergegeben und kommerzialisiert werden darf.

Wie du oben gelesen hast, weiche ich davon in zwei Punkten ab:

Ich möchte, dass du eine Quellenangabe machst (bzw. einen zweifelsfreien Zusammenhang zwischen meinem Werk und mir herstellst). Das möchte ich deshalb, weil es eine Tatsache ist, dass insbesondere in der Kunst und Schriftstellerei die Produkte von konkreten Menschen stammen. Ich denke, dass ich dich damit kaum in der Weiterverarbeitung meiner Werke einschränke.

Zweitens möchte ich nicht, dass du meine Werke oder deine Weiterverarbeitungen kommerzialisierst. „Sei kein Pfau, der sich mit fremden Federn schmückt“, fällt mir da ein. Für mich liegt noch mehr dahinter: Wir leben in einer Marktwirtschaft und es gehört zu ihrem Konzept, dass sie durch Spezialisierung, Gentrifizierung und Isolierung von Bedürfnissen ständig dafür sorgt, dass Lebensbereiche kommerzialisiert werden.

Ich finde, dass die Marktwirtschaft von der Grundidee eine gute Sache ist, aber sie wird heute ad absurdum geführt, weil es meiner Meinung nach immer noch die Gesellschaft ist, die entscheiden sollte, was ein Unternehmen darf und was nicht. Leider erlebe ich es heute umgekehrt: Unternehmen diktieren die Bedingungen, unter den wir zu leben haben, befördern eine Kultur der Verschwendung (insbesondere Aktiengesellschaften) und folgen meiner Meinung nach einer ökonomischen Irrlehre (Preis = Material- + Personalkosten. Und wo bleiben die Umweltkosten? Die Kosten von Arbeitslosigkeit und Rationalisierung?).

Ich denke beide Einschränkungen betreffen nicht die künstlerische Seite, sondern deren Rahmenbedingungen.

Wenn eins meiner Werke dich inspiriert, dann fühl‘ dich frei, deiner Inspiration freien Lauf zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Erik Kaubitzsch